Sonntag, 30. Juni 2013

IM NETZ DES VERBRECHENS von Olga A. Krouk

Verlag: Egmont LYX
Erschienen: März 2013
Genre: Romantic Thrill
Seitenanzahl: 427


Inhalt:
BELOGEN, VERRATEN, ENTFÜHRT
In St. Petersburg macht sich die Studentin Juna auf die Suche nach ihrer Freundin Pyschka, die unter mysteriösen Umständen verschwand. Ihre Nachforschungen führen sie nach Deutschland, wo sie in die Fänge grausamer Mädchenhändler gerät. Doch Juna kann fliehen – und findet Unterschlupf bei Nick, der genauso anziehend wie gefährlich ist. Allerdings steht er in den Diensten von Junas Entführern und scheint seine eigenen Ziele zu verfolgen. Kann die junge Russin Nick vertrauen, oder spielt er ein grausames Spiel mit ihr?
(Quelle: egmont-lyx.de)


Rezension:
Die junge Russin Juna sucht in Deutschland nach ihrer Freundin Pyschka, die unter mysteriösen Umstanden verschwunden ist. Hilfe erhofft sich Juna von dem gemeinsamen Freund Oleg, der ihr nach Deutschland gefolgt ist. Sie weiß, dass ihrer Freundin etwas Schlimmes widerfahren sein muss und macht sich große Sorgen. Doch dann mischt ihr Oleg heimlich etwas in ihr Trinken und sie wacht in den Fängen von Mädchenhandlern auf, die vor nichts zurückschrecken. Juna kann mit einiger Anstrengung fliehen, wird dabei von Nick abgefangen, der sie mit zu sich nimmt. Sie ist misstrauisch, auch wenn der mit einer schrecklichen Narbe verzierte Mann Gefühle in ihr weckt, die sie vorher nicht kannte. Es stellt sich heraus, dass er für ihre Entführer arbeitet, aber sie nicht in die Hände der Händler zurückbringt, vielmehr will er sie vor ihnen beschützen. Juna ist hin und hergerissen, kann sie doch nicht beurteilen, was Nick wirklich vorhat. Und ihre Suche nach Pyschka behindert er auch, da kann sie nicht anders und versucht es wieder auf eigene Faust, dabei verstrickt sie sich immer tiefer in den Fängen von etwas Großem, wovon sie nicht einmal ahnt, dass es geschieht. Ein Hin und Her beginnt, dabei muss Juna herausfinden, wem sie wirklich noch trauen kann.

Bereits im Vorgängerband um Leah und Kay tauchte Nick auf, der nicht der zu sein schien, der er vorgibt zu sein. Nun erfährt man, was hinter Nick wirklich steckt und was es mit ihm und der Krähe auf sich hat, die schon im ersten Band thematisiert wurde.
Hinzukommt die endlosen Verstrickungen um Juna, die nur nach Deutschland kam, um ihre Freundin zu finden, die ihr eine mysteriöse Nachricht hinterlassen hatte.
Anders als bei Leah und Kays Buch ist hier das Besondere, dass die Kapitel aus Nicks Sicht in der ersten Person Präsens geschrieben sind. Man erhält also hautnah einen Einblick in Nicks Kopf und seine Gedanken. Auch gibt es hier weniger verwirrende Gedanken, dafür genauso viele Verstrickungen und Andeutungen, die den Leser dann doch nicht auf das vorbereitet, was schließlich passiert. Und das ist ein kleines (wirklich nur kleines) Manko, finde ich. Es passiert zu viel. Zu viel Hin und Her, bis der Showdown passiert.
Dafür punktet die Liebesgeschichte um Juna und Nick. Vor allem ihre Unterhaltungsschwierigkeiten lockern die düstere und gefährliche Atmosphäre auf. Auch in ihrem zweiten Buch bei LYX hat Olga Krouk wieder ihr Geschick bewiesen, die Leser bis zum Ende zu täuschen, selbst wenn man hier kurz vor der Auflösung der einzelnen Geschehnisse ein bisschen ahnen konnte, wer hinter den Leuten steckte.
Leider ist das Ende für mich nicht ganz zufriedenstellend, da kleine Fragen offen bleiben, dafür ist der letzte Satz wahrlich ein weiteres Highlight und man schließt das Buch dennoch zufrieden.

Danke an die Autorin und Egmont LYX für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.  

Herzen: 4,5 von 5

Band 1



Infos zur Reihe:
1. Im Visier des Todes

2. Im Netz des Verbrechens

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